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Thermodruckhydrolyse von EnviTec Biogas steigert Effizienz von Biogasanlagen

Höhere Gasausbeute, flexiblerer Einsatz von Substraten

Lohne, 01. Februar 2017
– Hoher Druck plus hohe Temperaturen – das ist das Erfolgskonzept der Thermodruckhydrolyse (TDH). Das von der Forschungseinheit der niedersächsischen EnviTec Biogas AG optimierte Verfahren nutzt hohe Drücke und Temperaturen um Biomasse noch effizienter aufschließen zu können.

„Die Thermodruckhydrolyse ist, wie wir, ein Allrounder – denn das Verfahren kann universell bei allen Biogasanlagen zum Einsatz kommen und eignet sich noch dazu für alle Substrate, bei denen der Abbau der organischen Substanz - in der Regel Rohfaser - im Biogasprozess nicht ausreichend erfolgt“, erklärt Dipl.-Ing. Jürgen Tenbrink, Technikvorstand des in Lohne ansässigen Unternehmens.

Neben einer nachhaltigen Steigerung der Gasausbeute, die beim Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen zwischen zehn bis über 60 Prozent betragen kann, ermöglicht das Verfahren den Einsatz von Substraten, die bisher gar nicht, beziehungsweise nicht in hohen Mengenanteilen für Biogasanlagen geeignet waren.

Neu ist das Verfahren jedoch nicht: „Bisher setzte man mit der Thermodruckhydrolyse bei den Inputstoffen, also der Rohware, ein. Dies ist jedoch mit einem enormen Aufwand verbunden“, erklärt Tenbrink, denn das zusätzliche Anmaischen setzt – je nach Art des hydrolysierten Materials - einen höheren Wärme- oder Kühlbedarf voraus. Auch die Störstoffbehandlung führt zu einem höheren Aufwand. Dieser Schritt entfällt bei der EnviTec-Behandlung – sie zielt allein auf die schwer abbaubaren Rohfasern aus dem Biogasprozess. Das Verfahren kommt damit ganz ohne Anmaischung des Inputs aus, der Wärmebedarf sinkt signifikant. Ein weiterer Vorteil liegt im Ausschluss von Störstoffen und einem geringeren Durchsatz.

Das nachhaltige Verfahren macht sich auch im Geldbeutel von Anlagenbetreibern bemerkbar: Im Vergleich zwischen einer herkömmlichen Biogasanlage und einer mit TDH ausgestatteten Anlage schneidet die TDH-Anlage deutlich wirtschaftlicher ab. „Durch den kostengünstigeren Einsatz schwer aufschließbaren Inputs wie Tretmist sparen Betreiber einen signifikanten Betrag“, so Tenbrink weiter. Eine Reduzierung der Inputkosten kann je nach Projekt über 35 Prozent liegen.

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Kontakt:
Katrin Hackfort
EnviTec Biogas AG
Tel: +49 25 74 88 88 - 810
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